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Suchbegriff: Alexander Krüger

Der DAX eröffnete am Freitag unverändert und konnte sich angesichts gemischter Wirtschaftsdaten und Unsicherheiten hinsichtlich der Geldpolitik der EZB nicht von den vorangegangenen Verlusten erholen. Die deutschen Exporte verzeichneten im Dezember ein überraschendes Wachstum, während die Industrieproduktion zurückging. Kryptowährungen erlitten erhebliche Verluste, die als „Horror-Handel” bezeichnet wurden, während die Ölpreise aufgrund geopolitischer Spannungen im Zusammenhang mit den Atomgesprächen zwischen den USA und dem Iran stiegen. Verteidigungsaktien zeigten eine gemischte Performance, und Automobilaktien gaben nach schwachen Quartalsergebnissen von Volvo Cars nach.
Die Europäische Zentralbank hat ihren Leitzins bei ihrer ersten Sitzung in diesem Jahr bei 2 % belassen und dies mit den stabilen Inflationsbedingungen begründet, da die aktuelle Inflationsrate mit 1,7 % unter dem Zielwert von 2 % liegt. Während Experten keine unmittelbaren Zinsänderungen erwarten, wachsen die Bedenken hinsichtlich der Stärke des Euro gegenüber dem Dollar, der kürzlich die Schwelle von 1,20 USD überschritten hat und sich negativ auf exportorientierte Volkswirtschaften wie Deutschland auswirken könnte. Die EZB-Vertreter beobachten die Situation aufmerksam, signalisieren jedoch, dass sie nur dann bereit sind zu handeln, wenn es zu störenden Marktbewegungen kommt.
Die deutsche Industrie verzeichnete im Dezember 2025 einen überraschenden Auftragsanstieg von 7,8 % – den größten Zuwachs seit zwei Jahren –, was nach einem längeren Abschwung auf eine mögliche Trendwende hindeutet. Das Wachstum wurde durch starke Inlandsaufträge (+10,7 %) und Aufträge aus dem Verteidigungssektor getragen, wobei Metallprodukte- und Maschinenhersteller eine besonders starke Performance zeigten. Während die Aufträge aus der Automobilbranche aufgrund der schwachen Nachfrage in der Eurozone zurückgingen, äußerten sich Ökonomen optimistisch hinsichtlich einer anhaltenden industriellen Dynamik und einer Beschleunigung des allgemeinen Wirtschaftswachstums.
Die Inflation in der Eurozone sank im Januar auf 1,7 % und lag damit unter dem Zielwert der EZB von 2 %, womit sich der Abwärtstrend seit dem revidierten Wert von 2 % im Dezember fortsetzte. Die EZB trifft sich, um über die Zinssätze zu beraten, da Bedenken hinsichtlich der Stärke des Euro bestehen, was laut Ökonomen zu Spekulationen über künftige Zinssenkungen führen könnte. Die Experten sind sich uneinig darüber, ob die Inflation in den kommenden Monaten gedämpft bleiben oder wieder über den Zielwert steigen wird.
Die deutsche Wirtschaft wuchs im vierten Quartal 2025 um 0,3 % und lag damit leicht über den Erwartungen, was auf den gestiegenen privaten und staatlichen Konsum zurückzuführen ist. Die Exporte standen jedoch aufgrund der US-Zölle, eines stärkeren Euro und der chinesischen Konkurrenz vor Herausforderungen. Während 2025 nach zwei Jahren des Rückgangs ein Gesamtwachstum von 0,2 % zu verzeichnen war, bleibt die Wirtschaftsleistung weiterhin nahe dem Niveau von 2019. Die Stimmung in der Wirtschaft bleibt angesichts der anhaltend schwachen Nachfrage vorsichtig, und Ökonomen fordern trotz staatlicher Konjunkturmaßnahmen Strukturreformen, um ein nachhaltig höheres Wachstum zu erreichen.
Der deutsche Ifo-Geschäftsklimaindex stagnierte im Januar bei 87,6 Punkten, was darauf hindeutet, dass die Wirtschaft ohne Schwung ins neue Jahr gestartet ist. Während die Industrie eine leichte Verbesserung verzeichnete, ging der Dienstleistungssektor zurück, insbesondere im Tourismus. Ökonomen äußerten sich enttäuscht und verwiesen auf anhaltende geopolitische Spannungen, die Zollpolitik der USA und Skepsis gegenüber Regierungsreformen. Die Bundesbank prognostiziert für Anfang 2026 nur ein moderates Wachstum und äußert sich besorgt über die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.
Der deutsche ZEW-Konjunkturindex stieg im Januar um 13,8 Punkte auf 59,6 und übertraf damit deutlich die Erwartungen der Ökonomen. Dies deutet auf einen starken Optimismus der Börsenprofis hinsichtlich der wirtschaftlichen Aussichten des Landes für die kommenden sechs Monate hin. ZEW-Präsident Achim Wambach deutete an, dass 2026 einen wirtschaftlichen Wendepunkt markieren könnte, betonte jedoch die Notwendigkeit, die Attraktivität Deutschlands als Wirtschaftsstandort zu stärken. Der IWF prognostiziert für Deutschland ein Wachstum von 1,1 % im Jahr 2026 und 1,5 % im Jahr 2027, während Ökonomen sich vorsichtig optimistisch zeigten, jedoch durch Bedenken hinsichtlich der Handelsspannungen zwischen den USA und der EU sowie der drohenden Zölle gedämpft.
Die deutschen Exporte in die Vereinigten Staaten gingen 2025 aufgrund der Zollpolitik von Präsident Trump deutlich zurück, wobei insbesondere die Automobilausfuhren stark betroffen waren. Der Handelsüberschuss Deutschlands gegenüber den USA sank auf den niedrigsten Stand seit 2021, und die USA verloren ihre Position als Deutschlands wichtigster Handelspartner an China. Wirtschaftsexperten warnen, dass die US-Handelspolitik den amerikanischen Markt für deutsche Exporteure risikoreich gemacht hat und langfristige negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft zu erwarten sind.
Die deutsche Wirtschaft wuchs 2025 um 0,2 % und verzeichnete damit nach zwei Jahren Rezession erstmals wieder ein Wachstum. Die Erholung wurde durch gestiegene Konsumausgaben und staatliche Investitionen angetrieben, obwohl die Exporte aufgrund von US-Zöllen, der Aufwertung des Euro und der Konkurrenz aus China das dritte Jahr in Folge zurückgingen. Ökonomen erwarten für 2026 ein anhaltendes, aber verhaltenes Wachstum, wobei für 2027 ein deutlicherer Aufschwung prognostiziert wird, auch wenn einige Bedenken hinsichtlich der Wirtschaftsstrategie der Regierung äußern.
Die deutsche Wirtschaft stagnierte mit einem BIP-Wachstum von null Prozent im dritten Quartal 2025 und entging damit nur knapp einer technischen Rezession. Die Wirtschaft steht vor zahlreichen Herausforderungen, darunter die schwache Nachfrage in Schlüsselindustrien, hohe US-Zölle, die die Exporte bremsen, übermäßige Bürokratie und hohe Energiepreise. Während das Wachstum in der Eurozone etwas besser als erwartet ausfiel, zeigen sich deutsche Wirtschaftsexperten besorgt über die Notwendigkeit struktureller Reformen, auch wenn das Finanzpaket der Regierung etwas Hoffnung macht.

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